nachhaltige-projekte-neuBeispiele Projekte

  • nh_webWas können Unternehmen beitragen, damit MitarbeiterInnen Beruf und Privatleben umweltverträglich und gesund gestalten? Nachhaltig handeln im beruflichen und privaten Alltag (2008-2011, finanziert durch BMWF, Programm »proVISION«, Projektleitung Uli Seebacher, 4 Forschungspartner, 4 Partnerunternehmen) erforschte, wie ein Spillover,  d.h.  das Übertragen von Gewohnheiten aus einer Lebenssphäre in eine andere, von Unternehmen gestärkt werden kann. Ein Leitfaden (siehe auch Beispiele-Organisationen) stellt Anregungen und konkrete Instrumente zur Verankerung von umwelt- gesundheitsbewusstem  Handeln zur Verfügung. Die wissenschaftlichen Ergebnisse des Forschungsprojekts können Sie u.a. hier nachlesen:

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  • Die Gemeinwohl-Ökonomie setzt sich für ein Wirtschaftssystem ein, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht (https://www.ecogood.org/). Unterstützt von Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen, PolitikerInnen und Gemeinden und Regionen. Die Gemeinwohlbilanz für Unternehmen inspirierte die Regionalgruppe Steiermark einen Selbsttest zum „Gemeinwohl im Alltag“ zu entwickeln. Uli Seebacher ist eine der vielen Co-AutorInnen. http://alltag.gwoe.net/


  • HerkunftsbilanzHerkunftsbilanz. Regionale Lebensmittel sind immer stärker nachgefragt, derzeitige Kennzeichnungssysteme weisen allerdings Lücken und Unschärfen auf. Wie gelingt es, die Herkunft aller Bestandteile eines Produktes transparent und nachvollziehbar zu machen? Was 2011 mit einem Innovationsauftrag von infood GmbH an Manfred Klade und Uli Seebacher (damals beide am IFZ angestellt) begann, führte zur sogenannten Herkunftsbilanz, die eine quantitative Bewertung der Herkunft von Produkten ermöglicht (http://www.tb-klade.at/herkunftsbilanz/). Die Methode ist beispielhaft für ausgewählte Lebensmittel erprobt und wird derzeit in Fachjournalen veröffentlicht. Nachfolgeaktivitäten sind geplant, und Kooperationspartner gerne willkommen.

  • logo_NT_transparentLOHAS –  Lifestyle of Health and Sustainability, das ist ein  Konsumtyp, der Lifestyle, Umweltverträglichkeit, individuelles Wohlergehen und Sorge um den Planeten in seinen Wertvorstellungen vereint.  Dem LOHAS Typ wird eine hohe Kaufkraft und Einfluss auf sein Umfeld zugeschrieben. Grund genug, um im Projekt Nachhaltige Trendsetter (BMVIT, Programmlinie »Fabrik der Zukunft«,  U. Seebacher als Teil des IFZ-Teams, 4 Partnerunternehmen) zu schauen, was LOHAS in Österreich charakterisiert. Als Ergebnis liegen Anforderungsprofile für Produktentwicklung und Vermarktung LOHAS-gerechter Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Ökotextilien und Nachhaltiger Tourismus vor. http://www.fabrikderzukunft.at/fdz_pdf/endbericht_1039_nh_trendsetter.pdf

  • sozialprofitMit fünf Pionierunternehmen fand 2005-2006 (gefördert vom Zukunftsfonds des Landes Steiermark, durchgeführt von alphanova/Leitung G. Liebmann und IFZ/Leitung U. Seebacher) das Programm sozialprofit statt. Ziel war es, soziale und gesellschaftliche Verantwortung in die Unternehmensausrichtung zu integrieren und ständige Verbesserungsprozesse  in die Wege zu leiten. Die Kombination aus internen Erhebungen und MitarbeiterInnen-Workshops mit überbetrieblichen Austauschtreffen  fand bei den Beteiligten großen Anklang.

  • blisslogoBliss (englisch) bedeutet Glückseligkeit. Dies gefiel dem Team des Projekts  BLISS- Business GuideLines Inducing Social Sustainability (2004 – 2005, BMVIT, Programmlinie »Fabrik der Zukunft«, Projektleitung U. Seebacher (IFZ)) so sehr, dass es die Weiterentwicklung des  alpha nova/sozialPROFIT (Leitung G. Liebmann) Modell s einer sozialen Unternehmensanalyse beflügelte . Der Endbericht (http://www.fabrikderzukunft.at/results.html/id3755) zeigt, wie Unternehmen die soziale Nachhaltigkeitsdimension in das strategische und operative Management integrieren können. Für Uli Seebacher und Gerhard Liebmann stellt BLISS den Auftakt ihrer beruflichen Zusammenarbeit dar.

  • KatalogDer  Kriterienkatalog Checkit! stellte ab dem Jahr 2000 erstmals für elf Beschaffungsgruppen Textbausteine, Planungs- und Bewertungsinstrumente zur Verfügung, um ökologische Aspekte in öffentlichen Ausschreibungen zu berücksichtigen (1998 – 2000, EU-Programm LIFE, Projektleitung IFZ, 7 weitere Partner). Uli Seebacher freut es sehr, dass ihr damals als Autorin des Moduls „Elektrische Geräte“ (Ordner 3) entwickeltes „Umweltleistungsblatt“ vielfältige Anwendung und Nachahmung gefunden hat.